Mario Fitterer,
uf m wald
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Thomas Burth,
Weitsichtig |
Ida Guldenschuh,
Zwüsche Liecht
uf m
wald
Mario Fitterer
zämme betet
all tag
dein wille geschehe
nicht ich
dient
durecho
de hof überno
d familie gründet
dischzipliniert
s wachstum vermehrt
de richtschnur noo
s ganz lebe e
kchampf
gege d natur un s ungsüfer
ohni ariadnefade
im gwirr
vo de kchrumme zile
uf wele de herr grad gschribe hät
it vorusgseh
ass es zit
us
m lebe
grisse

Weitsichtig
Thomas Burth
Di eigene Sprößling
sind om selte guet gnueg,
nu andre Liit monet,
dini Kinder sind guet.
Min chef zahlt mer
zwenig,
s blibt kaum ebbes hange,
de Arbeitslos denkt sich
mir dät des scho lange.
Mi Hütte, min Garte,
isch alt und vil zklä,
do set der vum Hochhuus
des sei doch grad schä.
Wa all umdi rum isch
fallt nimi is Gwicht.
Oder direkt unterm Leuchtturm
do brennt halt kei Licht.

Zwüsche Liecht
Ida GuldenschuhChumm, setz
di ane, wenn de chosch
un leg e Rüngli d' Händ in d' Schoß.
Uf's Stüehli stell die müede Bei,
worum nüt? 's isch jetz einerlei
so zwüsche Liecht un Dunkel.
Zue dem isch jo das Stündli gmacht,
's isch nümme Dag un no nüt Nacht.
Liis deckt e Schleier alles zue,
un alli Jäste werde Rueh
so zwüsche Liecht un Dunkel.
D Gedanke schliefe inewärts
zue gheime Dürlene im Herz.
Schnell rieglen ab, menggs duet gar weh
un hüüle muesch ums Ummeseh
so zwüsche Liecht un Dunkel.
Gang lieber heim ins Chinderland
un däppele ans Muetters hand
zue alle Wunder säller Zit,
wo's numme in der Chindheit git
so zwüsche Liecht un Dunkel.
Jetz lütet's Betzit, 's Spiel isch us,
so isch's bi üns deheim der Bruuch.
Gang heim go bete, schnuuf nüt so
un sag di Spruch enanderno
so zwüsche Liecht un Dunkel.
Dä Spruch isch friili wunderschön,
wie d' Blueme, wo im Garte stöhn.
"E selig Stündli gäb is Gott
in Lebeszit un Sterbesnot!"
So zwüsche Liecht un Dunkel.
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