Biografie:
Winfried Bertsch wurde am 17. Oktober 1937 in
Lichtenau geboren.
Nach dem Besuch der Volksschule in
Lichtenau sammelte er in der Nachkriegszeit vielseitige
Erfahrungen und Ausbildungen in verschiedenen
Berufssparten, die ihm unterschiedlichste Blickwinkel
auf das dörfliche Leben im „Städtle“ gaben.
1958 absolvierte er die Ausbildung
zum technischen Zeichner in Heidelberg und war
anschießend in diesem Beruf in Bad Petertal tätig. 1961
führte ihn seine berufliche Laufbahn ins
Versicherungswesen. Von 1965 bis 2003 war sein Büro als
etabliertes und sehr persönlich geführtes
Service-Unternehmen im Ort eine weitere Quelle
zahlreicher menschlicher Bekanntschaften.
Eine herausragende Rolle übernahm
er im Vereinsleben der Stadt. Als Vorstand des
Turnverein 1864 Lichtenau e.V. prägte er über lange
Jahre das rege Vereinsleben, welchem beinahe die Hälfte
der Einwohner Lichtenaus angehören.
Winfried Bertsch hat mit seiner
Frau Jeanne zwei Kinder und zwei Enkelkinder. Seit
seiner Pensionierung widmet er sich der Bewahrung seiner
historischen Eindrücke in Wort, Bild und vor allem der
Erhaltung des badischen Dialekts.
Seit 20 Jahren
sammelt er Lichtenauer Wörter, Sprüche und Geschichten.
Über das Leben auf dem Dorf schreibt er aus der Erinnerung Geschichten.
Veröffentlichungen:
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Seit 10 Jahren
veröffentlicht Winfried Bertsch seine Geschichten im
Heimatgruß des Heimatvereins "Medicus" in
Lichtenau. Dieser wird in 1.800 Exemplaren
gedruckt und allen Einwohnern und ehemaligen
Lichtenauern zugänglich gemacht. |
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2006 brachte er
sein Buch "Des geht uf ke Kuehhutt,
alemannische Mundart von s Schmiddhaase Winfried" im
Eigenverlag heraus. Der Zuspruch aus dem
alemannischen Sprachgebiet war sehr groß. |
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