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  Dr. Werner
Fischer
 
 

Im Kleinöschle 10
88605 Meßkirch
Tel 07575 / 1690
Fax 924 766

E-Mail: kawefischer (at) gib8.de

Biografie:
1931 geboren in Santa Cruz de la Sierra (Bolivien).
1939 bei einem Besuch der Großeltern durch den Kriegsausbruch überrascht und an der Rückkehr gehindert; deshalb in Müllheim aufgewachsen.
Studium (Deutsch, Geschichte, Englisch) an der Universität Freiburg i. Br.
1957 Promotion (über die Flurnamen von Müllheim in Verbindung mit der Geschichte des Alemannischen im 13.-15. Jh.) und Staatsexamen.
1958 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Geschichtliche Landeskunde in Freiburg.
1959/60 Referendarausbildung, davon ein Schuljahr an der Grammar School in Cheltenham (England).
1961 bis 1995 Lehrer am Martin-Heidegger-Gymnasium in Meßkirch, seit 1970 Stellvertretender Schulleiter.
Daneben Leiter des Städt. Heimatmuseums, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Landesdenkmalamtes für Bodenfunde der Region, Prädikant und Organist der Badischen Landeskirche (D- und C-Prüfung, Ehrenurkunde für 40-jährigen Organistendienst), Vizechorleiter und Ehrenmitglied des Kreutzerchors, Regionaler Schachturnierleiter VI (Schwarzwald-Bodensee, Goldene Ehrennadel und Ehrenbrief des Badischen Schachverbands).
Beschäftigung mit Mundart (Müllheimer Mundart) seit der Versetzung nach Meßkirch 1961. Schwerpunkte: Freie Assoziationen, sozialkritische und hermetische Gedichte, Haiku.
 

Veröffentlichungen:
Wenige Veröffentlichungen von Gedichten in:

Müllheim, ein Brunnen alemannischer Dichtung, hrsg. von der Stadt Müllheim 1985
weleweg – selleweg (Mundart-Anthologie), Muettersproch-Gsellschaft, Drey-Verlag 1996
   
Andere Veröffentlichungen:
Über die Müllheimer Flurnamen, in: Das Markgräflerland Heft 1 1961
Die Flurnamen der Stadt Müllheim in Baden, Forschungen zur oberrheinischen Landesgeschichte Band XII, Eberhard Albert Verlag Freiburg 1964
   
Aufsätze über Hebel in:
Die Markgrafschaft, Heft 5 1967;  Heft 3 1968, Heft 4 1968
 Das Markgräflerland Heft 2/3 1970
 Alemannisches Jahrbuch 1999/2000, Alemannisches Institut Freiburg/Breisgau 2000
Viele kleinere Aufsätze und Abhandlungen zu Hebel, alemannischer Mundart, Orts-, Flur- und Familiennamen, Heimatgeschichte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften
   

Themen für Vorträge in Schulen und Vereinen: Johann Peter Hebel, Geschichte der alemannischen Mundartliteratur, Sprach-, Laut- und Wortgeschichte des Alemannischen, Anleitung zum Schreiben von Mundarttexten, Lesung von eigenen Gedichten und Haikus.

Auszeichnungen:
Zweiter Preis beim alemannischen Mundartwettbewerb 1993.

 

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