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Offenburger
Tageblatt, 10.2.2009
Die
»Muettersprochler« feiern im Herbst ihr »Zehnjähriges«
Initiatorin Ursula Aberle aus Hausach führt die
Gruppe seit der Gründung
Die Gruppe Kinzig-, Wolf- und Gutachtal der
»Muettersproch-Gsellschaft« ist ein sehr rühriger,
kleiner Verein, der wesentlich mehr pflegt als nur die
heimische Mundart. Am 26. September feiert die Gruppe
ihren zehnten Geburtstag.
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Ursula Aberle gründete vor zehn
Jahren die Gruppe Kinzig-, Wolf-
und Gutachtal der
»Muettersproch-Gsellschaft«.
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10.02.2009
- Hausach (ra). Die »Muettersprochgsellschaft« blickte
im gemütlichen »Stüble« der Hausacher »Burgschänke«, dem
Treffpunkt für die monatlichen
Muettersproch-Stammtische, zurück auf ein recht aktives
Jahr mit einer Führung im Herrenhaus-Museum, einem
Vortrag mit Germanistik-Professor Konrad Kunze, einem
Konzert mit dem Folk-Duo »Goschehobel«, Cego-Abenden und
einem gelungenen Sommerfest bei der »Erzpoche«.
Letzteres soll auch in diesem Jahr wieder stattfinden,
einschließlich der alten Kinderspiele und einem
traditionellen Schwarzwälder Gericht. Aus den
Cego-Kursen ging inzwischen ein regelmäßiger Cego-Abend
hervor: Jeden Donnerstag treffen sich die Cego-Spieler
ab 19 Uhr im »Schwarzwälder Hof«. Hier sind auch
Neulinge willkommen, die das alte Schwarzwälder
Kartenspiel erlernen möchten.
Auch zum Kinderferienprogramm will die Gruppe wieder
eine Beitrag leisten – seit Jahren lernen die Kinder
hier die überlieferte Mundart im Zusammenhang mit
Spielen, Führungen oder Wanderungen kennen.
In den zehn Jahren ihres Bestehens ist die
Muettersproch-Gruppe, die 1999 von Ursula Aberle
gegründet worden war, auf 40 Mitglieder zwischen Zell,
Gutach und Oberwolfach angewachsen. Ursula Aberle bildet
gemeinsam mit Helmut Spinner ein sehr aktives
Führungsduo. Der stellvertretende Vorsitzende Spinner
ist in Personalunion auch Kassierer und Schriftführer
Letzteres soll sich aber möglichst bei den nächsten
Wahlen wieder ändern.
Am 26. September feiert die Gruppe ihren zehnten
Geburtstag mit Lesungen und Musik. Die Gastautoren
stehen noch nicht fest, die Musik kommt auf jeden Fall
von »Insalata Musicale«.
Claudia Ramsteiner
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