Dr. Rudolf Post
Leiter des Badischen Wörterbuchs, Uni Freiburg, von
1998-2009
Zur
Herkunft der Gelbfüßler (mdal. Geelfiißler,
Gäälfiäßler, Gealfüeßler u. ä.)
Immer wieder kann man Diskussionen
über die Herkunft des Necknamens Gelbfüßler für
die Bewohner von Baden mitverfolgen, in denen jeder
Diskussionsteilnehmer seine spezielle, von den anderen
Deutungen deutlich abweichende, oft phantasievolle
Erklärung zum Besten geben kann. Meist enden solche
Diskussionen mit der Erkenntnis "Nichts Genaues weiß man
nicht". In der Tat ist meines Wissens bisher auch noch
keine in allem schlüssige Erklärung vorgelegt worden.
Um bei den Deutungen zur Herkunft des Necknamens
Gelbfüßler die Spreu der Phantasie etwas vom harten
Weizen der Fakten trennen zu können, soll hier einmal
zusammengetragen werden, was an datier- und
lokalisierbaren Belegen zur Lösung des Problems
beitragen könnte.
Die Verwendung des Necknamens Gelbfüßler in Bezug
auf die Bewohner von Baden ist relativ jung, wie ja auch
das Land Baden in seiner Erstreckung vom Main bis zum
Bodensee erst eine Schöpfung von Napoleons Gnaden ist.
Doch schon viel früher lassen sich Gelbfüßler
finden, dann meist mit Bezug auf Schwaben, wobei das
damalige Verständnis des territorialen Begriffs
Schwaben bisweilen geographisch weit über den
heutigen Geltungsbereich hinaus greift. So werden ja
auch heute noch aus der Perspektive der Schweizer,
Elsässer und Pfälzer alle über den Rhein angrenzenden
Deutschen als Schwaben (in drastischer Form auch
Sauschwaben) bezeichnet. Und Gustav Schwab scheut
sich nicht, seine 1837 erschienenen "Wanderungen durch
Schwaben" auf Orte wie Baden-Baden, Freiburg,
Badenweiler oder Konstanz auszudehnen. Und noch Ludwig
Eichrodt nennt seine 1873 erschienenen Gedichte in der
Mundart aus dem Raum Karlsruhe noch Rheinschwäbisch.
Der früheste mir bekannte Beleg, der etwas zur Klärung
unserer Frage beitragen kann, stammt vom Jahr 1582 aus
Johann Fischarts "Gargantua" (Johann Fischart: Gargantua
/ hrsg. von A. Alsleben. - Synopt. Abdr. d. Bearb. v.
1575, 1582 u. 1590. Halle a. S., 1891, S. 180). Dort
wird in wenig schmeichelhaftem Kontext gesagt, dass die
Schwaben gelb Füß haben. Wie der 1546 in
Straßburg geborene Johann Fischart zu dieser Erkenntnis
kam, ist mir unbekannt. Meist wird hierfür der Schwank
bzw. das Volksbuch von den neun (sieben) Schwaben
verantwortlich gemacht, doch in den literarischen
Bearbeitungen bei Hans Sachs (1545) oder Hans Wilhelm
Kirchhof (1563) habe ich keinen Beleg für Gelbfüßler
gefunden.
Erst Sebastian Sailer (1714-1777), der frühe
Mundartautor aus dem schwäbisch-alemannischen Raum,
kennt in seiner Dialektdichtung "Die sieben Schwaben
oder die Hasenjagd" (entstanden um 1756) den ersten der
Sieben Schwaben als Gelbfüßler bzw.
Gealfüaßler, die anderen sind der Knöpfle-,
Nestel-, Mücken-, Spiegel-, Blitz- und
Suppenschwab. In diesem Stück von Sebastian Sailer
finden wir auch Anhaltspunkte, die über die Herkunft und
Deutung des Namens Aufschluss geben könnten: Im zweiten
Aufzug, erster Auftritt sagt nämlich der Schultheiß zum
Gelbfüßler: "Was trümmlescht jetz so überzwear
dohear. Ih glaub, da bischt dur älle Häusle
(Abtritte) im ganza Schwobaland durgwata, so siehsch
aus" (zitiert nach: Joh. Schneiderhan, Hrsg.:
Ausgewählte Dialektdichtungen aus den Schriften
Sebastian Sailers. Ravensburg 1907, S. 191).
Möglicherweise, und das kann schon für Fischart gelten,
sagte man den Schwaben also von alters her gelbe Füße
nach, weil sie wegen ihrer Armut barfuß liefen und ihre
Füße daher vom Gehen in Staub und Kot einen braun-gelben
Farbton angenommen hätten.
In dem "Kriegszug der sieben Schwaben" von Ludwig
Aurbacher (erste Veröffentlichung 1827) wird dann schon
der Gelbfüßler als Bopfinger (ehemalige
Reichsstadt Bopfingen, heute Ostalbkreis) dargestellt,
wobei für die Ursache der gelben Füße eine
Schwankerzählung herhalten muß, nämlich die Geschichte
von der Abgabe von Eiern an den Herzog, die zur besseren
Raumausnutzung in den Wagen eingetreten wurden. Das
liest sich dann so (zitiert nach der Ausgabe von Ludwig
Mohr, Freiburg, 1917, S. 7): "Man erzählt, daß als die
von Bopfingen ihrem Herzog die jährliche Abgabe, die in
Eiern bestanden, einstmals geben wollten, hätten sie die
Eier in einen Krättenwagen (Korbwagen) getan und, damit
recht viele hinein gingen, mit den Füßen eingetreten,
was ihrer Ehrlichkeit keine Schande macht. - Daher haben
sie denn alle, die aus jener Gegend sind, in böser Leute
Mund den Namen Gelbfüßler erhalten".
Dass sich Gelbfüßler anfangs immer auf Schwaben
bezog, belegt auch Johann Christoph Schmid in seinem
"Schwäbischen Wörterbuch", Stuttgart 1831: Dort liest
man auf S. 226:
"Gelbfüßler, m. wurden die Würtemberger ehemals
von ihren Nachbarn genannt, weil die würtembergischen
Weinbauern, also ein großer Teil der Bevölkerung des
Unterlandes gelbe hirschlederne Hosen trägt; oder wegen
der Farbe der Livree der Hofbedienten? Dergleichen
Neckereien haben die Gränznachbarn überall und zu allen
Zeiten Statt gehabt ..."
In einem Mundartgedicht aus dem Nördlinger Ries aus der
ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (abgedruckt in
Johannes Firmenich, Germaniens Völkerstimmen, Bd. 2,
[1852], S. 412) heißt es, dass man das Ries schon zu
Schwaben zähle, doch dass die Rieser keine gelben Füße
hätten (Mi rechens älls schoa zua Schwohba / Doch d'
Riaserr honnt koi gälbe Füaß). In der Anmerkung zu
diesem Gedicht wird zur Erklärung Folgendes gesagt:
"Unter den sogenannten Schwabenstreichen wird auch
folgender erzählt: Eine schwäbische Stadt einst im
Begriffe, eine große Anzahl Eier zum kaiserlichen Hofe
zu senden, berieth hin und her darüber, wie die Menge
der Eier unterzubringen und fortzuschaffen sei. Endlich
kam man darin überein, die Eier auf dem Wagen
einzutreten. Es geschah und natürlich gab es bei dieser
Arbeit gelbe Füße. Daher der Spottname Gelbfüßler".
Genau diese Geschichte wird auch im Wortartikel
Gelbfüßler der 2. Auflage von Andreas Schmellers
"Bayerischem Wörterbuch", München 1872, Bd. 1, 895 (in
der 1. Auflage von 1831 noch nicht!) zitiert und es
heißt hier: "Gelbfüßler einer der vielen
Spottnamen, mit denen die Schwaben von ihren Nachbarn
beehrt werden". Auch der Wortartikel Gelbfüßler
im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm (Bd. 4,1,2, Sp.
2885 vom Jahr 1897) schreibt: "vor zeiten ein Spottname
der Schwaben bei ihren nachbarn".
Wenn wir für das 19. Jahrhundert und die Zeit davor die
Belege Revue passieren lassen, so können wir festhalten,
dass mit Gelbfüßler stets Schwaben geneckt
werden, wobei offen bleiben muss, ob dabei Schwaben
im heutigen enger gefassten Verständnis (Bewohner von
Württemberg) oder in einem weiteren Sinne
(Südwestdeutsche) gemeint sind. Immerhin begegnen uns
auch schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
drei sehr verschiedene Erklärungen zur Herkunft
(Äthiologien), nämlich erstens: Waten durch Kot,
zweitens: eine Schwanksage (Eier eintreten) und
drittens: eine Erklärung, die auf gelbe Bekleidungsteile
(gelbe Lederhosen, gelbe Livree) abhebt.
Wenn in den obigen Belegen mit Gelbfüßler in der
Regel Schwaben allgemein bezeichnet werden, so ist
jedoch festzustellen, dass es daneben in Schwaben selbst
und seiner Umgebung wiederum einzelne Orte oder Gebiete
gibt, die speziell mit Gelbfüßler geneckt werden.
Die Fülle der Zuweisungen wird deutlich in Hugo Mosers
Buch "Schwäbischer Volkshumor, die Necknamen der Städte
und Dörfer in Württemberg und Hohenzollern, im
bayerischen Schwaben und in Teilen Badens sowie bei
Schwaben in der Fremde, mit einer Auswahl von
Ortsneckreimen" (1. Auflage Stuttgart 1950, 2. erw.
Auflage Stuttgart 1981). Der Neckname Gelbfüßler
wird nach Moser (2. Aufl. S. 36, 205, 358) neben den
Bopfingern auch den Bewohnern von Geislingen (Ostalb),
Stetten (Rems-Murr), Schelklingen (Alb-Donau),
Kappishäusern (Esslingen), Immenstaad (Bodensee),
Hartheim (Zollernalb), Conweiler (Enz), Bauschlott
(Enz), Pforzheim, Schwäbisch-Hall, Landsberg und den an
Memmingen angrenzenden Oberschwaben nachgerufen.
Interessant für das Alter und die Chronologie des
Necknamens ist, dass er auch in osteuropäischen Gebieten
vorkommt, die vor 200 und mehr Jahren von Deutschen aus
dem mittelrheinisch-schwäbischen Raum besiedelt wurden.
So wurden in Bessarabien und in der Kolonie Baden bei
Odessa die Siedler aus diesen Gebieten mit
Geelfüaßler oder geelfüaßige Schwobe geneckt
(Moser, 2. Aufl. 520, 528). Nach Auskunft von Frau Dr.
Larissa Naiditsch (St. Petersburg, jetzt Hebräische
Universität Jerusalem) hat sie das Reden von den
gelbfüßigen Schwaben sogar bei Rußlanddeutschen in
Kasachstan gehört, sogar mit der Erzählung, dass da die
Eier an die russische Zarin abzuliefern gewesen seien.
Das Pfälzische Wörterbuch (Bd. 3, Stuttgart 1976-1980,
Sp. 162) belegt Geelfieß und Geelfießler
als Necknamen für die Bewohner von Johannisfeld und
Filipowa in der Batschka. Der Neckname muss also schon
vor über 200 Jahren aus den Ursprungsgebieten
mitgebracht worden sein.
Der zeitlich früheste Beleg, der mir bekannt ist und der
den Necknamen Gelbfüßler (wenn auch nicht
ausschließlich) auf die Bewohner von Baden bezieht, ist
der entsprechende Eintrag im 1. Band des Elsässischen
Wörterbuchs (Straßburg 1899), S. 152. Dort steht: "Gël(b)füessler
m. Schwabe, eingewanderter Altdeutscher, bes.
Badenser". Auch das Schwäbische Wörterbuch von Hermann
Fischer (Bd. 3, Tübingen 1911, Sp. 265), kennt (neben
dominierendem schwäbischen Bezug) auch schon die
Anwendung auf Baden, dort heißt es, dass im Mund der
Bewohner des nördlichen württembergischen Schwarzwalds
die westlich angrenzenden Badener Gelbfüßler
genannt würden.
Auch das Badische Wörterbuch (Lahr 1925 ff.), dessen
Wortartikel Gelbfüßler im Band 2, S. 349 im Jahr
1957 publiziert wurde, kennt den Necknamen für Orte, die
in der Nähe der schwäbischen Landesgrenze liegen.
Genannt werden: Bauschlott, Pforzheim, Unterbalbach,
Hartheim (bei Meßkirch) und Immenstaad. Neuere (nicht
publizierte) Belege nennen Baden-Baden, Gernsbach,
Elgersweier, Steinenstadt. Daneben dokumentiert das
Badische Wörterbuch aber auch schon einen Beleg von
1919, der den Necknamen auf ganz Baden bezieht. In der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mehren sich dann die
Belege, die Gelbfüßler als generellen Necknamen
für die Badener nennen, so z. B. Albert Bertsch, der in
seinem Wörterbuch der Kunden- und Gaunersprache (Berlin
1938, S. 73) schreibt: "Badenser: Gelbfüßler". Auch die
an Baden angrenzenden großen Dialektwörterbücher, das
Südhessische und Pfälzische Wörterbuch dokumentieren in
den Wortartikeln Gelbfüßler den Bezug des
Necknamens auf Einwohner von Baden.
Als Ergebnis kann festgehalten werden: Die hier
ausgebreiteten Belege zeigen deutlich, dass der Neckname
Gelbfüßler vor dem 20. Jahrhundert ausschließlich
auf Schwaben oder Orte im schwäbischen Umkreis bezogen
wurde. Von Orten, die im Grenzgebiet zwischen
Württemberg und Baden lagen, wanderte er dann nach
Baden, wo er in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts als
Neckname für die Badener schlechthin reüssierte, während
der schwäbische Bezug allmählich verblasste.
Diese Wanderungsgeschichte erklärt aber noch nicht die
Motivation des Namens. Was war der ursprüngliche Anlass
für diese Namengebung. Der Beleg bei Fischart macht
klar, dass man schon im Jahr 1580 den Schwaben gelbe
Füß nachsagte. Ist die Ursache ein historischer
Hintergrund, z. B. das Barfußlaufen aus Armut oder fußt
die oben erwähnte Schwanksage vom Eiereintreten
tatsächlich auf einer wahren Begebenheit oder ist doch
eine charakteristische gelbe (Bein-)Bekleidung, wie sie
Schmid 1831 erstmalig in die Diskussion einführt, die
Ursache? Bisher ist dies nach den Belegen kaum zu
entscheiden. Für die Schwanksage könnte sprechen, dass
nach den Auskünften Hugo Mosers (Schwäb. Volkshumor, 2.
Aufl. S. 36) die Bewohner von Derendingen bei Tübingen
nicht nur Gelbfüßler sondern auch Oierträppler
genannt werden, ein Neckname der in Varianten wie
Oiertapper, Eierstampfer oder Eiertreter in
anderen schwäbischen Orten auftaucht.
Für die anderee Deutungsmöglichkeit, also die gelbe
Beinbekleidung spricht, dass im Schwäbisch-Alemannischen
Fuß auch die gesamte untere Extremität, also das
Bein bezeichnet. Eine immer wieder (in den
verschiedensten Variationen) zu hörende Erklärung ist,
dass es sich um hirschlederne Hosen, Gamaschen, Stiefel,
Strümpfe usw. handele, die diverse badische Truppenteile
als Uniform trugen. Nach Auskunft des
Wehrgeschichtlichen Museums in Rastatt, sollen gelbe,
hirschlederne Hosen tatsächlich bei badischen
Truppenkontingenten vorgekommen sein, doch ob diese dann
wirklich zu diesem Necknamen geführt haben, ist in
älteren Quellen nirgends belegt. Im Internet kursiert,
mit Berufung auf die Stuttgarter-Nachrichten Online vom
24.04.2002 als Variante hierzu folgende Version: "Im 17.
Jahrhundert hat angeblich Markgraf Ludwig Wilhelm von
Baden-Baden, der legendäre Türkenlouis, seine zum Teil
in gelben Strumpfhosen bekleideten Truppen in die
Schlacht geführt". Leider werden hierzu keine weiteren
Belege geboten, die Substanz und Alter dieser Erklärung
verifizieren könnten. Und selbst wenn die Truppen des
Türkenlouis tatsächlich gelbe Strumpfhosen getragen
hätten, so ist damit noch lange nicht gesagt, dass man
sie als Gelbfüßler bezeichnet hätte.
Sicher ist, dass eine oft zu hörende weitere Erklärung,
dass der Name daher käme, weil bei den Badenern Gelb in
der Landesfarbe vorherrscht, eine relativ neue,
sekundäre Entwicklung wiederspiegelt. Der früheste mir
bekannte Beleg stammt aus dem Jahr 1919 von Philipp Lenz
(Badisches Wörterbuch 2, 349). Auch Hugo Moser erklärt
in seinem oben erwähnten Buch "Schwäbischer Volkshumor"
(2. Aufl. S. 205) die Gelbfüßler in Pforzheim und
Hartheim (Zollernalb) mit den "gelb-rot-gelben badischen
Landesfarben". Dass Gelb mit dem Land Baden in
Verbindung gebracht wird, belegt auch der
Rotwelsch-Gebrauch. Hier wird, nach dem oben schon
genannten Gaunersprach-Wörterbuch von Albert Bertsch (S.
73) das Land Baden als Gelbmatine (Matine
= rotwelsch 'Gegend, Land') bezeichnet, Bayern dagegen
als Blaumatine oder Preußen als
Schwarz-Weiß-Matine. Die relativ junge Deutung der
Necknamenherkunft über die badischen Landesfarben,
könnte aber ein Grund sein, warum der Neckname
Gelbfüßler sich in neuerer Zeit stark auf Baden
konzentriert hat. Man glaubte, einen einsichtigen Grund
zu haben, der dem Namen einen deutlichen Schub an
Gebrauchsvitaltät vermittelt haben könnte.
Zusammenfassend kann also festgehalten werden: Der Name
Gelbfüßler ist schon relativ alt und wird
ursprünglich auf Schwaben bezogen. Von Orten im
schwäbischen Grenzbereich, wandert er im Laufe der Zeit
nach Baden, wobei seine Vitalität immer wieder durch
verschiedene Herkunftserklärungen gestützt und neu
belebt wird. Als Erklärungen, die in verschiedenen
zeitlichen Schüben dem Namen beigegeben werden, sind zu
nennen: Gelbe Füße durch armutsbedingtes Barfußlaufen
und Waten im Kot; gelbe Füße vom Eiereintreten für eine
herrschaftliche Abgabe; gelbe Füße wegen gelber Fuß-,
Beinbekleidung (hirschlederne Hosen) und zuletzt
Gelbfüßler wegen des Vorherrschens von Gelb in den
badischen Landesfarben.
Wie dem auch sei, der Name ist heute für die Badener gut
eingeführt und es gibt, egal welcher Deutung man
zuneigt, keinen Grund sich dafür zu schämen. Er kann,
wie dies ja schon die Musikgruppe Gälfiäßler seit
Jahren zeigt, selbstbewußt geführt werden. Immerhin
wissen wir nun, dass seine Ursprünge mehr als 400 Jahre
zurück liegen.
Für Ergänzungen und weitere Hinweise mit Angabe der
Quellen bin ich immer dankbar.
Zruck
zue "Unser Sprooch"