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Zwüsche Liecht

Guldenschuh, Ida
Chumm, setz di ane, wenn de chosch
un leg e Rüngli d' Händ in  d' Schoß.
Uf's Stüehli stell die müede Bei,
worum nüt? 's isch jetz einerlei
so zwüsche Liecht un Dunkel.

Zue dem isch jo das Stündli gmacht,
's isch nümme Dag un no nüt Nacht.
Liis deckt e Schleier alles zue,
un alli Jäste werde Rueh
so zwüsche Liecht un Dunkel.

D Gedanke schliefe inewärts
zue gheime Dürlene im Herz.
Schnell rieglen ab, menggs duet gar weh
un hüüle muesch ums Ummeseh
so zwüsche Liecht un Dunkel.

Gang lieber heim ins Chinderland
un däppele ans Muetters hand
zue alle Wunder säller Zit,
wo's numme in der Chindheit git
so zwüsche Liecht un Dunkel.

Jetz lütet's Betzit, 's Spiel isch us,
so isch's bi üns deheim der Bruuch.
Gang heim go bete, schnuuf nüt so
un sag di Spruch enanderno
so zwüsche Liecht un Dunkel.

Dä Spruch isch friili wunderschön,
wie d' Blueme, wo im Garte stöhn.
"E selig Stündli gäb is Gott
in Lebeszit un Sterbesnot!"
So zwüsche Liecht un Dunkel.

November 2006


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  • Zwüsche Liecht

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