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Di gröschti Bitt

Kopf, Christa
 De Vatter frogt de Bue:
“Was hättsch denn gern?
Was ka i dir denn kaufe?”
De Bue, der überlegt un fangt a umelaufe.
E Wili druff, do sait er no:
“G’nueg zum Spiele han i jo,
d’ Schublade un Käschte quelle über,
do wär mir ebbis anders lieber!”
De Vadder denkt, was könnt des si,
was des Buebli gern hätt.
“Kumm, sag’s mer doch, sei so nett.”
De druckt un gluckst drarum.
“Jetzt sag’s”, sait de Vadder, “kumm!”
“S koscht kei Geld, de kasch’s nit kaufe,
bruchsch au nit in e Lade laufe.
‘S isch nit noh un au nit wit,
‘s isch nur e Bitzli Zit!
I möcht mol mit dir spiele, lache,
eifach mol dummi Sache mache,
viellicht mol übers Bächle springe,
au mol e Lumpeliedli singe.
Am Bode liege un uff dir ritte,
so wi in frühere Kinderzitte.
Uffrume, lehre, esse,
des wott i alles mol vergesse.
Eifach, un sell wär mi gröschti Bitt:
Schenk mir e bitzli vu dienere Zit,
sunscht wott i eigentlich nit!”

Januar 2000
Kopf, Christa

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  • Di gröschti Bitt

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