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Unterschriftenübergabe im SWR

Präsi Winterhalter übergibt Unterschriften an Stefanie Schneider vom SWR In einer groß angelegten Unterschriftensammlung hat die Muettersproch-Gsellschaft über 12000 Stimmen für die Einführung einer Mundartstunde im SWR gesammelt. Diese wurden nun von der Vorstandschaft des Vereins im Funkhaus des SWR in Stuttgart an Stefanie Schneider, der Direktorin der Landessender, übergeben.

Präsi Franz-Josef Winterhalter skizzierte bei der Übergabe noch einmal den Anlass für die Sammlung. Die Muettersproch-Gsellschaft und mit ihr die Unterzeichner bemängeln demnach, dass nach einer Programmumstellung eine regelmäßige Sendung, in der Mundart und insbesondere das Alemannische seinen Platz hat, gestrichen wurde. Er verwies auf andere Sender, wie beispielsweise den NDR, bei denen die dem Sendegebiet zugeordnete Mundart wesentlich mehr Berücksichtigung findet. Auch für den Einzugsbereich des SWRs wünscht der Verein sich eine regelmäßig wiederkehrende Sendung, in der in Mundart moderiert oder wenigsten ko-moderiert wird, und in der regionale Themen Platz finden. Er machte deutlich, dass von vielen Unterzeichnern Rückmeldungen gekommen sind, wonach man bei ihnen mit dem Anliegen offene Türen einrennt und eine solche Aktion als überfällig betrachtet wird.

Stefanie Schneider, die die Abordnung der Muettersproch-Gsellschaft zusammen mit dem Leiter des Landesstudios Freiburg, Rainer Suchan, und Rüdiger Mertz, verantworlich für das SWR-Fernsehen, empfing, versuchte die Gründe für die Umgestaltung zu erläutern. Sie führte vor allem den allgemeinen Kostendruck an, der dazu geführt habe, die Frühsendungen, die aus den einzelnen Landesstudios kamen, abzuschaffen. Weiter betonte sie, dass der Sender keineswegs die Mundart aus den Programmen verdrängen möchte, gab aber auch zu bedenken, dass sich an dieser Frage oft die Geister scheiden würden. Während einem Teil der Hörerschaft nicht genug Mundart gesendet werden könnte, wäre einem anderen Teil jeder Beitrag in Mundart zuviel. Selbst unter den Mundart-Liebhabern gäbe es oft nur Zustimmung, wenn es sich um den eigenen Dialekt handeln würde. Rainer Suchan zählte zur Verteidigung seiner Einrichtung die ganzen Dialektproduktionen des Landesstudios Freiburg auf, die es im letzten Jahr gegeben habe. Davon hob er die sechs Mundart-Hörspiele besonders hervor, da diese kostenintensiven Beiträge von anderen Sendern längst abgeschafft worden wären. Außerdem gab er zu bedenken, dass die heutige Gesellschaft mehr denn je in verschiedene Interessensgruppen zerfällt und es für den Sender eine große Aufgabe sei, die verschiedenen Aspekte wiederzuspiegeln und damit zum Zusammenhalt beizutragen. "Am besten ist es, wenn natürliche Mundart gesprochen wird, dann nämlich, wenn sich Mundartsprecher einem Mikrofon oder einer Kamera gegenüber sehen", gab er als Rat mit auf den Weg.

Auf die wesentliche Forderung der Muettersproch-Gsellschaft, für Mundart einen verlässlichen Sendeplatz zu reservieren, wollte Stefanie Schneider nicht eingehen. Sie zeigte sich aber von der Zahl der gesammelten Unterschriften und dem Stoß des Papierpackens beeindruckt und erklärte sich bereit, zu prüfen, ob es möglich sei, die Mundartbeiträge auf der SWR-Webseite an zentraler Stelle gesammelt zur Verfügung zu stellen.

Man trennte sich nach einer Stunde Gespräch. Die Abordnung der Muettersproch-Gsellschaft war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, nahm jedoch den Eindruck mit, dass die Verantwortlichen im SWR zumindest nicht mundartfeindlich eingestellt sind. Man war sich einig darüber, dass das Thema auch weiterhin im Blick zu halten ist.

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