Gedichte

Ohni Gränze

Weber, Hildegard
Gränzelos kasch wandere,
mit diene Gedanke
kunsch iberall hi,
in dr Fantasie.
Dr kasch bis zue de Wolke fliage,
nu mitem Wind umenanderziage.
B’suechsch au dr Mann im Mond,
un luegsch wia er wohnt,
un was er alles schafft,
wänn mir schlofe z’Nacht.

Luegsch wu dr Wäg in Himmel goht,
un wu dr Paradiesgarte schtoht.
Un ebb dr Ängel mit sim Schwert,
is immmer no dr Igang verwehrt.
Wänn dr g’nueg g’säh hesch,
no gohsch wieder heim.
Hämmer scho kei Paradies,
so hämmer doch Blueme un Baim.

Mai 2001
Weber, Hildegard

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