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Gedonke unterm alte Rebstock.

Wilhelm, Josef
(aus: Mundart-Wettbewerb 2004 von BZ/SWR/MSG)


Wenn i so in dä Rääwe hock
schwätz mit m alte Rääwestock
im ä Rebstück von üwwer 30 Johr
so erinnerts mi on d Jugendjohr.
I ha's gepflonzt un sitt dem pflegt,
gedungt un gschpritzt un allwil ghegt
un wie mich s jetzt schu drei Johrzehnt
mit guete Ernte het verwöhnt.

Es war ä Gääwe un ä Nemme!
Jetz, üwwerkummt mi schiir ä Schämme,
gedenk ich doch des Stück zu rode
siih ich dänn Rebstock schu als Tode.
altershalber wie m r sait
un wil'r halt nimm so viel trait.
D’ bescht Qualität bringt zwar der Alte
nur d Menge konn r nimm mithalte.

Doch gits nit Menge in Hüll un Fülle?
Ja was denn bloß isch unser Wille??
Wär do nit der Gedonke guet
was unserer Welt hit fehle duet ?!

Wäre nit au Mensche mit Erfahrung un Wisse.
eiskalt ohne Gvissensbisse
eifach grodet un usegrisse ?

Produziert wurd donn noch schneller
un allewiil noch mäh Üwwerfluß
un grad desdrum mueß jetzt seller
langbewährte Alte rus-
um wirtschaftlich mit"Erfolg" zu prahle
un die "Rodung" zu bezahle

...un wer hit no isch do hänne
isch - vielicht morge - au schu - dänne !?

März 2006
Wilhelm, Josef

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