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Gedichte

De Mueder Tod

Schreiber-Loch, Monika
(Lörrach)

Eifach aanelige und im Sterbe
no wüsse, 's git e "Jenseits",
und z'friede sii im Glaube:
I ha gnueg g'schafft -
es git  e Gott -
e fröhlich Menschechind bisch
g'si,
hesch mieße neh, was z'neh g'si isch;
bisch immer lieb und fründlich g'si --
hüt sait mr's, wo du nümmi bisch.
Jetz sehn mir numme no di Sarg,
und d' Schwester hüült, es isch mir arg,
um's Herz, ich cha die Truur verstoh.
Wenn ich dann au emol mueß goh,
so wünsch ich mir e Tod wie diine -
i hoff, ich ha e friedlich Sterbe -
und nimms wie's chunnt, uf dere Erde.
Und isch de Tod au no so bitter,
e Mueder cha eim niemerts neh.
Si het is 's Höchste, 's Läbe, ge,
und läbt in unsre Herze witter.

Juli 2009


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