Rund um de Kahleberg - Nejigkeite

Heimatmedaille für Christel Mösch

„Mit persönlichem Einsatz um die Heimat verdient gemacht“

Ettenheim/Waldkirch (hpb). Aus ganz Baden-Württemberg kamen die zehn Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen die Vorsitzende der Muettersprochgruppe „Rund um dr‘ Kahleberg“ Christel Mösch, zusammen mit ihren Gästen die hier anlässlich der Heimattage in einem Festaktmit der Heimatmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurden. Auftakt war eine Stadtführung durch Waldkirch, eine Kaffeestunde im Elztalmuseum.
Im Katholischen Gemeindezentrum Waldkirch konnte Oberbürgermeister Roman Götzmann sowohl Theresia Bauer, MdL, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst als auch die Vertreter des Landesausschusses Heimatpflege Baden-Württemberg, Regierungspräsidentin Barbara Schäfer, die Mandatsträger aus Bund, Land und den Gemeinden, sowie vor allem die zu Ehrenden in Waldkirch willkommen heißen. „Die heute zu ehrenden Frauen und Männer haben sich sehr persönlich für die Heimat eingesetzt und sind damit beispielhaft im gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Miteinander.“
In ihrem Grußwort erinnerte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, dass mit dieser Ehrung durch die Heimatmedaille des Landes das vielseitige Engagement im Bereich der Heimatpflege gewürdigt werde. Heimat, so die Ministerin, werde vielseitig und in besonderer Weise mit Emotionen verbunden im Mitverantwortlichsein und sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens dafür wirkungsvoll einzusetzen. Sie tragen dabei erheblich dazu bei, die Vertrautheit zum Lebensumfeld mit ihrer aktiven Tätigkeit zu stärken. Die heute zehn zu Ehrenden, so die Ministerin Bauer, seien musterhaftes Beispiel für die Gestaltung einer allumfassenden Heimat, der Miterfüllung der Sehnsucht um Gemeinsamkeit der Menschen in ihrer Heimat in allen unterschiedlichen Bereichen und Facetten. Sie haben sich alle ganz persönlich eingebracht in die gelebte Demokratie und eigene Heimat. Die Liebe zur Heimat, so Ministerin Bauer weiter, prägte Baden-Württemberg in besonderer Weise: offen für die Welt durch selbstbewusste Menschen. Die Heimatmedaille würdige Menschen, die sich in besonderer Weise um sie verdient gemacht, ja Heimat mitgeschaffen haben.
In seinem Grußwort wies der stellvertretende Vorsitzende des Landesausschusses Heimatpflege Baden-Württemberg, Karlheinz Geppert, darauf hin, dass mit der Heimatmedaille alljährlich zehn Personen ausgezeichnet werden, die sich in ganz persönlicher Weise sehr aktiv für die Heimatpflege eingesetzt haben. Er sprach den zu Ehrenden den herzlichen Dank für ihr beispielhaftes Wirken aus.
Filme statt Laudatio
Die Verleihung der Heimatmedaille bot eine gute Möglichkeit, die Geehrten und deren Arbeit kennenzulernen. Einzeln wurden die Personen hierbei mit einem 3-Minuten-Film vorgestellt und so auch die Vielseitigkeit des Handelns der zehn neuen Träger der Heimatmedaille aufgezeigt. Als erste wurde Christel Mösch zur Ehrung aufgerufen, in dem gezeigten Film sowohl ihr Engagement um die Muettersproch und die Verbundenheit zur Heimat, „Heimet kann ma nit kaufe“, mit Bildern beim Lesen von alemannischen Gedichten, insbesondere von Fritz Broßmer, in ihrer Stube, im Prinzengarten, ihre Tätigkeit bei den Babelotten, die Stammtische der Muettersprochgruppe, die nahezu 300 Mitglieder hat, Ein gut gelungener Einblick in ihre heimatliche Welt. Daran anschließend überreichten ihr Ministerin Theresia Bauer und Karlheinz Geppert die Urkunde sowie die Medaille, der Waldkircher Oberbürgermeister Götzmann unter großem Beifall der Gäste einen Geschenkkorb.
In gleicher Weise wurden die weiteren neun Personen geehrt und gewürdigt, darunter aus dem Bereich des Regierungspräsidums Freiburg Klaus K. Kaufmann aus Haslach i.K., Irma Barraud aus Lahr, Christoph Herr aus Waldkirch und Satis Shroff aus Freiburg.
Die musikalische Gestaltung des Festaktes hatte die Familie Zickgraf aus Walddkirch, Bernd und Dagmar Zickraf, sowie Sohn Marlon übernommen. Abschließend lud die Stadt Waldkirch zu einem Stehempfang im Freibereich des Gemeindezentrums ein, bei dem die Gelegenheit des Gesprächs noch lange Zeit genutzt wurde.

Herbert Birkle

Der 3-Minuten-Film über Christel Mösch kann auf YouTube unter "mehr Info" angeschaut werden.mehr Infos

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