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Schneeglöckli

Ohm, Werner
I lueg als, wenn s Februar wird, gli in die Gärte,
öb d Schneeglöckli güggele füre,
denn s isch an dr Zit, cha s au Friehlig nit werde –
dr Vorfriehlig stoht vor dr Düre.

S isch disjohr wie allewil Februar worde,
doch isch es viil chelter wie sunsch;
e Winter mit Schnee un mit Iis wie im Norde,
für d Chinder so richtig noch Wunsch.

Drum han i mer denkt gha, s chönn disjohr nit klappe,
un d Schneeglöckli blibte no din,
solang us em Norde die Wintergaschtgrabbe
in d Heimet nit zruckgfloge sin.

So han i, wo-n-ich bi am Garte lang gloffe,
dr gforeni Bode dört bschaut,
ha überegüggelet, ohni groß z hoffe,
un ha mine Auge nit traut!

Do sin si scho gsi, sälli Schneeglöcklispitzli,
als hätti s nit Froscht gee un Iis;
un obedra han i s scho wiß gseh ne bizzli –
het s nit au scho glütte ganz liis?
Jetz nimm en nümm ernscht, sälle bsunders streng Winter;
die Schneeglöckli mache mer Muet,
un sind mer nit bös wegem Schnee, liebi Chinder,
i weiß jo, wie guet er euch duet!

Februar 2001


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