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Schwalbensommer

Landerer, Hermann
Ä Halbjohr lüüre mir uf d Schwälmli!
Schient d Sunne warm, scho sin sie do!
Flüüchtig nur isch d Fräid am Schwälmli:
Küüm simers gwähnt, so gehn sie scho . . . 

Sie näschde bi mir ufem Brädd,
Untrem Vorschprung an dr Müüre.
I frog: „Wu gits ä wärmr Bedd,
As in dr alde Schüüre?

Un ufem Wäschsail jede Morge,
Wird schdundelang dischkriärt!
Hen denn diä zwei scho Kindersorge,
Oder wird nur karisiärt? 

Wu lüüre kleini Schwälmli-Kindr,
Isch mit sälle Gschiichte Schluß!
Des Lüüsvolk frißt wiä d Büürschtebindr –
Für diä Alde wirds zuar Grüblnuss!
Hoggd alles erscht an Droht do oobe
In lange Pärleschnüer –
Ischs Herbscht: Dü wartsch vrgäblig zoobe
Ufs Zwitschere in dr Schüür . . .

August 2002


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