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Gedichte

Dr Unzfriedene

Kleis, Georg
Am Morje schdeht er drämblächt uff
unn luäit zuäm Fänschder nus,
no froit er au noch d’Frau glich druff:
„Was isch für Wädder drus?“

Diä Sunn, diä schiint so wiß,
unn ä Näwl het’s au, luä,
i glaub, hit git’s ä Gwidder
unn Räje noch drzuä!

Erscht vorgescht het’s ä Gwidder ghet
unn viehmäßi gräit;
s’isch wäjer hitzuädags nimm nätt,
am Läwe hawi gar ke Fräid.

D’Woch druff het’s no guät Wädder gän,
vom Morje, bis in d’Nacht,
am dritte Daa no säit er schun:
„S’sott widder räje sacht!“

Diä Sunn, diä kann i nit vrdraje,
diä schdicht mi grad ins Hirn,
i glaub, i setz dr Schätthuät uff,
unn hab ä kiähli Schdirn.

Dr andr Daa het d’Sunn nit gschiine,
s’isch dünschdi gsie drzuä,
no säit er mit ganz ärnschder Miene:
„Jetz hawi ball genuä!“

Des Wädder macht grad, was es will,
so bruddlt er unn schdöhnt;
si Frau isch awer jetz nimm schdill
unn säit: „No geh grad uff dr Mond!“

April 2003

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