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D' Meischderi

Ganther, August
Mi Schatz, der isch e Beckeg'sell;
'r schwätzt so liab un lacht so hell;
'r schloft bi Dag un schafft bi Nacht;
'r wüehlt im Daig un wiegt un bacht.
Un wenn mi Bros als schlofe sott,
Do lehnt 'r sich an d' Düer allbott
Un baßt, bis i ins Naihe gang,
Un babb'lt mit m'r stundelang.
Jetz awer, hei, het 's ball e-n End.
Am Zischdig, hei, genn zwei sich d' Händ.
Am nägschde Zischdig, Jessis au,
Am nägschde Zischdig wurr i Frau!
Un 's Hochzigesse isch im Krüz.
Solat un kochder Schunke git's
Un Kuklüpf drei. Dia bacht d'r Bros.
O, 's Kuklupfbache het 'r los.
E G'schäft, e eiges fange m'r a.
Er will nit recht; doch ich will 's ha.
Frau Meischderi! O Jessis, nei!
Frau Meischderi! Wia ich mi frai!
I sag d'mo, wia ich 's gern hätt!
Un er, d'r Bros, der folgt m'r nett.
Bi mir heißt 's sölli g'schafft un g'schanzt!
I pfiff, un wia-n i pfiff, wurd danzt.
Wenn 's Glück üs will un's G'schäft guet goht,
Nor git 's als Sunndigs »Spanisch Brot«.
Un Zwetschgekueche will i au
Als Meischderi un Beckefrau.
Un wenn d'r Bros e Kuklupf bacht,
Nor wurd dia G'schicht eso als g'macht:
D' Rosine ich, un er d'r Daig.
hei, wia-n i dem d'r Meischder zeig!

September 2006


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