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Gedichte

De Fuffzger

Marquardt, Manfred
(aus: Nachgelassene Gedichte in Alemannisch)
Es chömme graui Höörli,
un au ne Büüchli chunnt.
He nu, mit fuffzig Jöhrli
isch me ke junge Spund.
Me macht nümm' eso weidli
un loßt au andri dra.
Un vo de buschbre Maidli
chasch nümme jedi ha.
De wirsch e bitz e Heikle
un schüüchsch e mänki Sach,
un nimme no bim Chaigle
do gohsch ins Voll mit Chrach.
Dört chasch noh d' Platte butze
un glänze mit em "Ris",
de Brieder d' Fägge stutze,
die Späßli sinn dr gwiß.
Suscht het me gmischti Charte,
die git eim 's Schicksal us.
Muesch chönne Blöffe, warte,
wie bi de "Graue Luus".
Un goht das Trümpflispile
au mänkmol nit so glatt:
Deil Fuffzger chönne schile
däm näbedra ins Blatt!
De bisch e Heimlifaiße,
tribsch's hehlinge, versteckt,
wie die verschnäugte Geiße,
wo numme n Extras schmeckt.
Jez ghört me zue de G'aichte
un weiß, aß 's Wöögli stimmt,
vom Läbe Duregweichte,
es chunnt eim, wie me 's nimmt.
Mit Fuffzig hesch bigriffe:
S goht alles z' schnell verbii.
Uf 's Gescht un Morn isch pfiffe,
hüt hämmer Gsang un Wy!
 

März 2007

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