Gedichte

Lüt un still

Kurrus, Karl
Lüt isch dia Welt,
strittet um s Geld.

Recht-ha un Groß-tua,
so isch der Nia-gnua.
Z fride küm Einer.
Horche will Keiner;
gli üs der Hüt.
Haß schiaßt in s Krüt.
Lüt!
Ganz lüt!
Iberlüt!

Jeder wird still,
wenn s Einer will.

Welt, dno goht s adje.
Geld nutzt do nit meh.
Was so arg lüt gsi,
wird gli kapütt si.
Alli sin still,
wenn s Einer will. –
Still!
Ganz still!
Mislistill!

November 2004

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