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Gedichte

Schneeglöckli

Sättele, Paul
Die erste Schneeglöckli lüüte
ganz liis im verschossene Wald,
wo zwische de Schützegräbe
Granaten un Bombe chnallt.

Die schneewisse fiine Blüetli
si otmen en zarte Huuch.
Mit doden Auge dernäbe
schlofe no Gstüüd un Struuch.

Verrissen ischs Schloß mit em Wäldli
en Durn numme trutzt no em Dod,
au seller, vu mengger Granate
versetzt, im en End zue goht.

Do hangt so ne duftigi Fahne
vu Rauch us em Unterstand,
die flattert mit luschdigem Schwanke
wit übers verwüeschded Land.

Un wo über Gottis Ärde
Granate pflüege so ruuch:
Die erste Schneeglöckli lüüte
ganz liis im verwilderte Struuch.

März 2014


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