Gedichte

Maiechind

Schütze, Ingeborg
Lueg nume wie de Lewat stoht!
Weisch wer dur Wald un Matte goht?
I mein i mueß de Binsel neh -
es wurd e heitres Bildli ge.

E Lüftli weiht so fiin un lind,
chumm un schmück di Maiechind.
Mit Blueme lila, gäl un rot
un was dr suscht zuem Gsichtli stoht.

De Himmel isch so summerblau
un sihsch du selli Amslefrau?
Si macht e Nescht für ihri Chinder
un uf de Matte grase d’ Rinder.
Wie freue sich jetz alli Lüt,
wenn d’ Chirsibäum wie wißi Brüt
uf de Matte stöhn un ufem Feld.
Herrlich isch die Früehlingswelt.

Mai 2000
Schütze, Ingeborg

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